Aug
9

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Vorsehensfreude

Ja

deine

Grübchen

sind hier

und

deine

Hände

Ohren

schwarzen Augen

Lippen

Venus

Berge

deine

Arme

Ja

 

..

.

 

 

Jul
26

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Information ~ Eliot Sumner

I
I need your secrets from your past
It’s like your stitches are pulled apart
Your information is high demand
And all that content is like grains of sand
As it defuses through those cracks
It’s in the air now, there’s no turning back
And those little victims that no one sees
Need information that your body bleeds

 

Refrain
I need to know you’re thinking of me
I need to know you’re there
I need the information now
I got to know you care
Give me something that I can work with
Deliver me from the dark
Give me something that I can count on
Right now it seems so far

 

II
You’re complicated and hard to read
Your information is all I need
But when those stitches are pulled apart
All that content, well it gets so dark
It becomes toxic and hard to breathe
You can’t escape it, and it gets extreme

 

Refrain
I need to know you’re thinking of me
I need to know you’re there
I need the information now
I got to know you care
Give me something that I can work with
Deliver me from the dark
Give me someone that I can count on
Right now you seem so far

Give me something that I can work with
Deliver me from the dark
Give me something that I can count on
Right now it seems so far

Give me something that I can work with
Deliver me from the dark
Give me something that I can count on
Right now you seem so far

SZ-Magazin: Sagen Sie jetzt nichts, Eliot Sumner

Mai
13

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Engelbecken Impressions

Vor fast einem Jahr sitze ich hier am Engelbecken im Café und freu mich, dass es mir wieder  gut geht nach einer Operation. In ein paar Tagen würde ich wieder im Büro sein, sich dann business as usual einstellen. Kam etwas anders. Vor einer Woche sitze ich mit einem Freund hier, am Himmelfahrtstag bei zauberhaftem Wetter. Er hat Krebsdiagnose, Operation, Chemotherapie und hier in Berlin das myfest als auch drei Tage re-publica in den Knochen. Schaue ihn einfach nur an: Er erzählt von den Süßigkeiten seiner Kindheit und ich bin völlig fasziniert, wie er es geschafft hat, so ein schlanker Mann zu bleiben, er wirkt jetzt fast zart. — Ich sitze an unserem Tisch von vor einer Woche: Ich schaue auf das Schildkrötenhaus, die Schildis liegen in der Sonne, der schlafende Schwan treibt nicht auf dem Engelbecken, er schläft wieder und liegt ebenfalls auf dem Schildkrötenhaus. — Nach dem Frühstück trennen sich unsere Wege, er fährt zurück nach Bayern, ich nehme den Zug in die Heimat.

In meiner Heimat nimmt sich genau vor einem Monat ein Mensch, der mir etwas bedeutet hat, das Leben. Am Himmelfahrtsabend gehe ich zu dem Ort, an dem er sich getötet hat. Das war aufwühlend und dennoch konnte ich sehen und spüren, dass der letzte Blick ins Leben einer der schönsten für ihn gewesen sein muss, auf einen tröstenderweise immer noch magischen See.

Zurück in Berlin weiß ich das noch viel mehr, denn ich schreibe das auf in Selbstvergewisserung und auch weil ich angefangen hatte, diese Geschichte jemanden zu erzählen.

Sitze hier in der Spätnachmittagssonne Mitte Mai, kurz vor Pfingsten, höre ein bisschen Französisch, Englisch und Türkisch und kritzel in mein Büchlein: Die Monate von November bis März waren außerordentlich zäh. Was ich vor ein paar Wochen noch halb im Spaß formuliert habe? Ich kann immer noch nicht wieder springen, im Sinne von mit beiden Beinen vom Boden abheben und sauber landen.

Jetzt gelingt es einfach so, denn ich denke im Moment nicht darüber nach, was ich nicht kann.